Wiegand - News

Wiegand im Kulturhotspot Arles

Arles, einst Provinzhauptstadt des Römischen Reichs, ist eine Stadt an der Rhône in der Provence. Zahlreiche Gebäudereste sind Zeugen dieser Zeit. Außerdem lebte und arbeitete hier zeitweise der weltberühmte Maler Vincent van Gogh und ließ sich von der besonderen Atmosphäre des Ortes inspirieren.

Das „Luma Arles“ ist ein bekannter Kulturkomplex, der im Jahr 2013 gegründet wurde. Hier wird Künstlern die Möglichkeit gegeben, gemeinsam mit anderen Künstlern, Wissenschaftlern, Erfindern und dem Publikum zu experimentieren und neue Werke zu schaffen.

Maja Hoffmann, Kunstsammlerin und Miterbin des Schweizer Pharmakonzerns Hoffmann-La-Roche, hat das mehrere Hektar große Areal bereits im Jahr 2010 für rund zehn Millionen Euro erworben. In den Ausbau des neuen Kulturzentrums steckte die Mäzenin weitere 150 Millionen Euro.
Neue Attraktion und Mittelpunkt des neuen Kultur-Hotspots ist der weithin sichtbare 56 m hohe Turm „Arts Resource Building“, der vom Staatsarchitekten Frank Gehry entworfen wurde. Die mehr als 11 000 Aluminiumplatten, die das Gebäude wie einen glänzenden Felsen aussehen lassen, sorgen für spektakuläre Lichtreflexionen bei Tag und Nacht. Jede dieser Platten ist ein Unikat, welches mit einem Scan-Code mit Montageanleitung versehen wurde, um den plankonformen Aufbau des Turms zu gewährleisten.

Im Inneren des Turms ergänzen zwei Rutschen aus unserem Haus das künstlerische Ensemble. Wie schon bei zahlreichen anderen außergewöhnlichen Projekten war auch hier der Künstler Carsten Höller beteiligt. Bereits im Jahr 2016 wurde mit der Ausarbeitung dieses spannenden Projekts begonnen. Es gab viele Entwürfe und mögliche Positionen für die Rutschen, bis die Wahl letztendlich auf das Hauptgebäude fiel.
Aus 12 m Höhe starten die beiden 30 m langen Rutschen. Wie bei allen Gemeinschaftsprojekten, die wir bisher mit Carsten Höller realisiert haben, ist auch diese Doppelanlage mit transparenter Polycarbonatabdeckung und sensorgesteuerter Ampel ausgestattet. Spezielle Starts am Beginn und Ausläufe am Ende der Rutschen sorgen dafür, dass auch Menschen mit Behinderungen die Rutschen sicher benutzen können.

 

Scroll